Homepage mit allen Infos zu den

österreichischen Schwimmabzeichen:

www.schwimmabzeichen.at

anzeigen

 

Die Durchführung der Ausbildungen und Prüfungen für die österreichischen Schwimmerabzeichen und österreichischen Rettungsschwimmerabzeichen erfolgt durch folgende Mitglieder der ARGE-ÖWRW: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (Wasserrettung), Österreichisches Jugendrotkreuz (Wasserrettung), Österreichische Wasserrettung (ÖWR) und im Dienstbereich des Bundesministeriums für Inneres und Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport.

 

Kontakt für diese Seite www.baderegeln.at:

Dipl. Soz.päd. Ralph Hamburger, MBA. Rettungsschwimmlehrer

baderegeln@schwimmkurse.info | www.ralphamburger.com

Diese Seite ist eine private Initiative und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verantwortung für Gestaltung und Inhalt ausschließlich bei mir liegt.

Schwimmabzeichen ablegen ist u.a. bei folgenden Institutionen möglich:

Schwimmakademie Perchtoldsdorf

www.schwimmkurse.info

anzeigen

www.schulschwimmen.at

anzeigen

Wasserrettung Niederösterreich-Süd, Mödling|Brunn/Geb.|Perchtoldsdorf

www.ertrinken.at

anzeigen

 

Pädagogen können die Tests auch über www.schule.at > Eduthek > Schwimmen abrufen.

Die beiden oben genannten Einrichtungen stehen Ihnen gerne für Fragen und Zusammenarbeit zur Verfügung.

Persönliche Gedanken zur/aus der Praxis

zum Thema ÖSA (Österreichische Schwimmabzeichen) und ÖRSA (Österr. Rettungsschwimmerabzeichen):

Die Bedingungen zum Erlangen der ÖSA Abzeichen (Früh- bis Allroundschwimmer) und ÖRSA Abzeichen (ab Helferschein) sind einheitlich geregelt.

In der Praxis erlebe ich, dass die Umsetzung dessen aber unterschiedlich gehandhabt wird - mit dem Ergebnis: Je nach ausstellender Organisation (siehe Stempel in den Ausweisen) kann man nur bedingt vom tatsächlichen Können des Inhabers/der Inhaberin hinsichtlich der geforderten Könnensstufen ausgehen.

Das gilt insbesondere für Organisationen, die in großem Ausmaß - bei vermutlich gleichzeitig mangelnder Qualitätskontrolle - von der legalen Möglichkeit Gebrauch machen, Ausweisprüfungen von externen Personen/PädagogInnen in den Schulen oder anderorts durchführen zu lassen.

Mit eigenen Augen beobachte ich nun seit Jahren, dass bei einigen Aufgabenlimits Augen zugedrückt werden - oder bei Aufgaben höherer Qualitätsstufe (etwa Schleppgriff beim Allroundschwimmer) überholte bis teils falsche Dinge nicht nur erlaubt, sondern sogar unterrichtet werden.

Eindeutig nicht ausschließlich, aber in überwiegendem Ausmaß.

Schlimmer noch bei Ausbildungen zum Helferschein (ÖRSA) im Rahmen von Schulunterricht: Hier habe ich in den letzten Jahren nur sehr selten aktuellen Wissens- und Ausbildungsstandard erlebt, sondern teils horrende Fehler auch im Unterricht: Falsche und überholte Rettungsgriffe, schwerste - bis im Ernstfall schadende - Fehler bei Durchführung und Erklärung der Ersten Hilfe Maßnahmen!

Engagierte und gewissenhafte PädagogInnen erleben zudem die Ergebnisse der Fehlausbildungen im Rückkehreffekt: Oftmals werden für die Teilnahme an Schullandwochen ÖSAs als Vorraussetzung vorgeschrieben. Mehr als ein Fauxpas wenn sich dann herausstellt, dass ein/e AusweisinhaberIn die belegten Fertig- und Fähigkeiten nicht erfüllt.

Meine Haltung ist klar: Wie ich davon ausgehen muss, dass ein Führerscheinbesitzer die Verkehrsregeln und das Fahren des Fahrzeuges beherrscht, muss ich auch hinsichtlich Können und Wissen von ÖSA und ÖRSA BesitzerInnen ebenfalls davon ausgehen können. Zumindest zum Zeitpunkt des Erlangens.

ÖSAs als Belohnungs- und Motivationsmittel abgekoppelt von aktuellen Bedingungen und Anforderungen einzusetzen, erachte ich als fahrlässig!

Deshalb mein persönlicher Apell an alle AusbildnerInnen und AbzeichenprüferInnen: Überprüft regelmäßig euren eigenen Wissensstand und Ausbildungsstandard. Vergewissert euch, ob euch eure ARGE-ÖWRW Organsiation bestmöglich vorbereitet und selbst ausgebildet hat. Die Tatsache, dass auch hier in Ausmaß und Genauigkeit unterschiedliche Standards gelebt werden ist ein verwandtes Thema. Denn auch "RettungsschwimmlehrerIn/SchwimmlehrerIn" einer Organisation ist leider nicht gleich "Rettungsschwimm-lehrerIn/SchwimmlehrerIn" jeder anderen Organisation.

Ich fühle mich bei meiner ARGE-ÖWRW Organisation diesbezüglich gut aufgehoben. Die Vorbereitung und Prüfungsdurchführung zum Rettungsschwimmlehrer von mehr als einer Woche (und mehrjähriger vorangegangener Rettungsschwimmertätigkeit) sowie die alle drei Jahre notwendige Überprüfung zum Behalt der Prüfungsberechtigung sind Umstände, die mir wichtig erscheinen.

                                                                                                               Dipl. Soz.päd. Ralph Hamburger, MBA

Zur freien Verwendung: