|

1. GESUNDHEIT:
Wenn du schwimmen gehst, musst du
gesund sein!

2.
HINWEISSCHILDER BEACHTEN:
Auf den Hinweisschildern kannst du
lesen, was im Schwimmbad erlaubt und was verboten ist. Daran
musst du dich halten!

3.
DUSCHEN, ABKÜHLEN:
Geh erst dann ins Wasser, wenn du
dich geduscht und abgekühlt hast!

4.
KÄLTEGEFÜHL:
Bleib nicht im Wasser, wenn dir
kalt ist, du kannst sonst Krämpfe bekommen! Krämpfe sind für den
Schwimmer gefährlich!

5.
OHRENERKRANKUNGEN:
Wenn du Ohrenschmerzen oder eine
Ohrenverletzung hast, darfst du nicht schwimmen, springen oder
tauchen!

6. ESSEN:
Wenn du viel gegessen hast, warte
einige Zeit, bevor du wieder ins Wasser gehst.

7. STARKE
SONNE:
Schütz dich vor der Sonne
(Sonnencreme, Kappe, T-Shirt)! Wenn dir heiß ist, darfst du
nicht ins kalte Wasser springen!

8.
ÜBERMUT:
Lass dich von anderen nicht dazu
überreden, etwas zu tun, was du nicht gut kannst (weit
hinausschwimmen, ins Wasser springen oder tauchen).

9.
SPRINGEN:
Spring nur dort ins Wasser, wo es
erlaubt ist! Du darfst dabei niemanden in Gefahr bringen! Spring
ja nicht in Gewässer, die du nicht kennst, es könnten viele
Gefahren lauern!

10.
VORSICHT IM ERLEBNISBAD:
Im Erlebnisbad sind oft viele
Menschen. Beobachte daher auch die Leute in deiner Umgebung! Ruf
Hilfe herbei, wenn jemand in Gefahr ist!
Zum Seitenanfang |
Die österreichischen Baderegeln
sind Bestandteil der Prüfung für die österreichischen
Schwimmabzeichen vom Frühschwimmer bis zum Allroundschwimmer.
Für jene Kinder, die Sinn und
Inhalt der Baderegeln verstehen möchten, und für jene, die diese
weitergeben oder prüfen sollen, ist diese Seite gedacht.
"Das klassische auswendig Lernen
der Baderegeln und das Abprüfen dieser hat mich im Laufe meiner
Tätigkeit als Sozialpädagoge, Schwimmschulbesitzer und
Rettungsschwimm-lehrer nie begeistert.
Selbst die „gut belernten“ Kinder
haben oftmals Sinn und auch Grund der Regeln miss- oder falsch
verstanden. Ein Klassiker die Frage: Warum sollst du nach dem
Essen nicht gleich schwimmen gehen? Abgesehen davon, dass der
Grund falsch gedeutet wird entspricht die oft erwähnte „halbe
Stunde“ auch nicht den tatsächlichen Begebenheiten im
Zusammenhang mit dieser Empfehlung.
Diese Seite, vor allem die
abrufbaren Testbögen sind ein Versuch, Sinn und Zweck der
Baderegeln zu verdeutlichen, am besten im Zusammenspiel mit
einer mündlichen Vorbereitung durch die Eltern, Lehrer, oder
Schwimmlehrer."
DSP Ralph Hamburger
Quelle der Baderegeln:
www.schwimmabzeichen.at
Wussten Sie
das?
Der Tod durch Ertrinken ist der
zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis
zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden
wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer
Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil
ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar
zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht:
Ertrinken sieht
nicht aus
wie ertrinken!
Besuchen Sie die
Online-Zeitung
für die
Thermenregion Wienerwald:

Unterstützt
die Sicherheit im Wasser! |